bauhaus by bike • Bauhaus Radreise



Das Versuchshaus am Horn - Bauhaus Weimar 1923

Bauhaus Radreise

Auf den Spuren des Bauhauses von Weimar nach Dessau


Mail: info@lokaltermin-reisen.de Tel. +49 3643 777210



ab 465,00 €

Preis pro Person im Doppelzimmer

Einzelzimmerzuschlag: 180 €



Individuelle Radreise, Etappenreise, 7 Tage / 6 Nächte

Gesamtstrecke:

ab ca. 285 km / 7 Tage

Schwierigkeit:

vorwiegend offizielle Radwege und ruhige Landstraßen, kleine bis mittlere Steigungen

ganzjährig buchbar

Anreise: Freitags (variabel)




Leistungen

Übernachtungen:

- Sechs Übernachtungen mit Frühstück im Doppelzimmer in ausgesuchten Hotels oder Pensionen in Weimar, Jena, Gera, Altenburg, Leipzig, Halle.

Eintritte:

- Kombikarte Moderne Weimar (Bauhaus-Museum, Neues Museum, Haus am Horn, Haus Hohe Pappeln, Nietzsche-Archiv)

- Kombiticket Historische Bauten Dessau (Bauhausgebäude, Meisterhäuser, Konsumgebäude Siedlung Dessau-Törten)

Führungen:

- Stadtführung per Rad "Das Bauhaus in Weimar", Freitags 16.30 Uhr, ca. 3 Std.

Info-Paket:

- Detailliertes Info-Paket zur Tour

- Alle notwendigen Karten im Format pdf, gps, Komoot.


Zusätzlich buchbar


- Zusätzliche Übernachtungen in Weimar, Leipzig, Halle oder Dessau

- Gepäckshuttle

- Miet-Pedelec

- Ausdruck des Info-Pakets als Road-Book, geringelt



Bausteinreise

Streckenführung und Dauer der Tour können individuell angepasst, einzelne Bausteine können individuell gebucht werden.

 

Auch als Rundreise Weimar-Dessau-Weimar buchbar.


Download
Bauhaus Radreise 2020
"bauhaus by bike" 2019 individuell.pdf
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Die Reise


Tag 1: Freitag


Das Bauhaus kommt aus Weimar

Weimar


Bauhaus-Universität, Architektur: Henry van de Velde

• Bauhaus Museum Weimar

• Weimar im frühen 20. Jhd.

Das Bauhaus in Weimar

• Henry van de Velde in Weimar

• Wohnhaus Ernst Neufert

• Feininger-Kirche in Gelmeroda

Tour: ca. 20 km / 100 Hm

Das Staatliche Bauhaus wurde 1919 in Weimar gegründet. Henry van de Velde und die Weimarer Malerschule gelten als Wegbereiter, die Bauhaus-Universität als Nachfahre der weltberühmten Schule. Zum Auftakt der Reise geben ein Besuch im neuen Bauhaus-Museum und eine Stadtführung per Rad einen Überblick und Einstieg ins Thema.



Tag 2: Samstag


Das Bauhaus in Stadt und Land

Weimar - Apolda - Dornburg - Jena


Feininger-Kirche in Gelmeroda

• Feininger-Kirchen

• Eiermannbau in Apolda

• Bauhaustöpferei in Dornburg

• Dornburger Schlösser

Tour: ca. 58 km / 450 Hm

Vorbei an sieben Feininger-Kirchen führt der Weg nach Apolda, Dornburg und Jena. Am Weg liegen das von Egon Eiermann im Stil des Neuen Bauens gestaltete ehemalige Feuerlöschwerk in Apolda („Eiermannbau“) und die ehemalige Keramikwerkstatt des Bauhauses bei den Dornburger Schlössern. Von hier aus genießt man auch einen großartigen Blick über das Saaletal.



Tag 3: Sonntag


Henry van de Velde und die Bürgerschaft als Mäzen

Jena - Bürgel - Gera


Ernst Abbe Denkmal in Jena, Architekt: Henry van de Velde

• Bauhaus und Moderne in Jena

• Walter Gropius in Jena

• Henry van de Velde in Jena

• Keramik in Bürgel

• Das frühe 20. Jhd. in Gera

• Henry van de Velde und die Villa Schulenburg

• Otto-Dix-Haus Gera

Tour: ca. 58 km / 450 Hm

Von der dynamischen Entwicklung der Stadt Jena im frühen 20. Jahrhundert zeugen Werke von Theodor Fischer, Walter Gropius, Ernst Neufert und Henry van de Velde und anderen. Der ursprünglich von Hermann Henselmann (1905-95) konzipierte „Jentower“ ist ein Relikt der Städtebaupolitik der DDR.

 

Mitten im schönen Saale-Holzland liegt die Töpferstadt Bürgel. Seit mindestens 450 Jahren wird hier schon Keramik hergestellt. Das seit 1880 bestehende Museum zeigt, neben traditioneller Keramik, auch Arbeiten aus den Werkstätten von Henry van de Velde und des Bauhauses.

 

Zur Blütezeit der Stoff- und Tuchindustrie gehörte Gera zu den reichsten Städten in Deutschland. Die von Henry van de Velde gestaltete Villa Schulenburg, das Stadttheater und über 100 bedeutende Stadtvillen zeugen vom bürgerschaftlichen Kunstsinn.



Tag 4: Montag


Neue Landschaften und vergessene Industrien

Gera - Ronneburg - Altenburg


Paul Klee, Die Heilige vom innern Licht,1921, im Lindenau Museum Altenburg

• Dörfer im Altenburger Land

• Neue Landschaft Ronneburg

• Altenburg

• Lindenau-Museum

• Der Maler Gerhard Altenbourg

Tour: ca. 38 km / 300 Hm

Das Altenburger Land ist bekannt für seine reizvollen Dörfer und großen Vierseithöfe. Zwischen Gera und Ronneburg befand sich aber auch eines der größten Uran-Abbaugebiete der DDR. Nach der Schließung der Wismut 1990 entstand die „Neue Landschaft Ronneburg“ als ein zentrales Projekt der Bundesgartenschau 2007 und Bestandteil der Rekultivierungsmaßnahmen.

 

An den Uranbergbau und die Rolle der offiziellen Kunst in der DDR erinnert das jetzt in der freien Landschaft installierte Großbild „Die friedliche Nutzung der Kernenergie“ (1972-74) von Werner Petzold.

 

Mit Altenburg erwartet Sie eine der geschichtsträchtigsten Städte Deutschlands. Das 1845 vom Minister und Mäzen Bernhard August von Lindenau für seine Sammlungen gegründete Lindenau-Museum beherbergt neben einer großartigen Sammlung früher italienischer Malerei auch eine interessante Sammlung von Kunst des 20. Jahrhunderts und eine der weltweit größten Werkbestände des Malers Gerhard Altenbourg (1926-1989



Tag 5: Dienstag


Das neue Berlin

Altenburg - Leipzig


Leipzig, Baumwollspinnerei

• Leipziger Neuseenland

• Architektur und Kunst in Leipzig

• Grassi Museum

• Museum der bildenden Künste

Tour: ca. 55 km / 170 Hm

Der Tagebau hat auch die Landschaft zwischen Altenburg und Leipzig geprägt. Seit den 90ger Jahren entstand hier, zwischen weiterhin aktiven Kohlefeldern, die Bergbaufolgelandschaft des Leipziger Neuseenlands.

 

Leipzig gilt als die dynamischste Stadt im mitteldeutschen Raum und als „Neues Berlin“. Eine große Tradition haben die Hochschule für Grafik und Buchkunst und die durch Maler wie Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke und Neo Rauch geprägte „Leipziger Schule“. Die Baumwollspinnerei, das Museum der bildenden Künste, das Grassi Museum und die Galerie für Zeitgenössische Kunst sind die bekanntesten Anlaufpunkte für Kunstliebhaber.



Tag 6: Mittwoch


Die andere Tradition

Leipzig - Halle


Kunstmuseum Moritzburg in Halle

• Schkopau

• Halle-Neustadt

• Museum Moritzburg, Halle

• Burg Giebichenstein, Halle

Tour: ca. 56 km / 230 Hm

Von Leipzig führt der Weg entlang des Elster-Radwegs in die alte Salinenstadt Halle.

 

Die Sammlungen der Stiftung Moritzburg geht auf eine 1885 gegründete städtische Sammlung zurück. Schon früh lag hier ein Schwerpunkt der Ankaufpolitik auf der zeitgenössischen Kunst. Lyonel Feininger realisierte im Auftrag der Stadt die berühmte Serie der Halle-Bilder. Neben der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts zeigt die Moritzburg heute auch ein facettenreiches Bild der Kunstlandschaft der DDR. Seit 2004 beherbergt das Museum den bildkünstlerischen Nachlass von Einar Schleef (1944-2001).

 

Seit dem 2010 von Nieto Sobejano Arquitectos realisierten Umbau gehört das Kunstmuseum Moritzburg zu den schönsten Museen Deutschlands.

 

Mit der Burg Giebichenstein entstand schon Jahre vor der Gründung des Bauhauses eine Kunstgewerbeschule, die später wegen ihrer Betonung von Handwerk und Materialbeherrschung oft als Alternative und Gegenspielerin des Bauhauses verstanden wurde. Mit dem Neubeginn des Bauhauses in Dessau wechselte eine Reihe von Bauhäuslern, darunter Gerhard Marcks, an die seit 1915 von Paul Thiersch aufgebaute Schule in Halle.


Möglicher Abstecher nach Merseburg und Leuna:

• Bad Dürrenberg

• Plasikpark Leuna

• Willi Sitte in Merseburg

Tour: ca. 10 km

Für die Arbeiter der Chemiewerke bei Leuna wurde ab 1963 unter Leitung der Richard Paulick (1903-79) Halle-Neustadt gebaut. Paulick war 1927/28 Assistent von Walter Gropius in Dessau und dort Architekt des Stahlhauses.

 

In dem durch seinen Dom bekannten Städtchen Merseburg widmet sich seit 2006 eine Galerie dem Werk des Hallenser Malers Willi Sitte (1921-13).

 

Der 1962 von der Galerie Moritzburg eingerichtete Plastik-Park bei Leuna bietet einen repräsentativen Einblick in die Bildhauerkunst und die offizielle Kunstvorstellung der frühen DDR.



Tag 7: Freitag


Das Bauhaus in Dessau

Halle - Dessau


Bauhausgebäude in Dessau

• Das Bauhaus in Dessau

• Die Meisterhäuser

• Das Bauhausgebäude

• Siedlung Törten

• Halle - Kunst und Architektur

Direkter Weg über Mosigkau:

ca. 51 km / 140 Hm

Nach Weimar ist Dessau der zweite zentrale Ort der Bauhaus-Tour. Nach dem Umzuge des Bauhauses 1925 entstanden hier mit dem Bauhausgebäude, den Meisterhäusern, dem Arbeitsamt und der Siedlung Törten berühmt gewordene Ikonen der frühen Moderne.


Halle - Dessau über Bitterfeld-Wolfen:


• Bitterfeld nach 1990

• Chemiestadt Wolfen

• Großer Goitzschesee

Tour: 71 km / 210 Hm

(38 km ab Bitterfeld / Teilstrecke Halle-Bitterfeld mit der Bahn)

Die von der Chemieindustrie geprägte Region um Bitterfeld bildet den Hintergrund für den 1959 mit der 1. Bitterfelder Konferenz formulierten „Bitterfelder Weg“, kulturpolitisches Ideal und Dogma der staatlichen Kulturpolitik der 60ger Jahre.


Möglicher Abstecher nach Ferropolis / Wörlitz:


Schloss Wörlitz

• Ferropolis, die Stadt aus Stahl

• Schloss Oranienbaum

• Wörlitzer Gartenreich

Die „Ferropolis“ genannte Sammlung riesiger Abraumbagger bei Gräfenhainichen dient als Museum und Veranstaltungsort und erinnert an die Zeit des Tagebaus.

 

Das Schloss Oranienbaum und der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts geschaffene Wörlitzer Park sind Teil des zum UNESCO Welterbe gehörenden „Dessau-Wörlitzer Gartenreichs“. Mit seinen Gartenanlagen folgte Fürst Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817) den modernsten Ideen seiner Zeit.

 

Abreise, Verlängerung oder Rückfahrt nach Weimar



Rad & Bahn: In Thüringen und Sachsen-Anhalt können Fahrräder in den Regionalbahnen kostenlos mitgenommen werden. Auf vielen Strecken fahren Niederflurbahnen. So ist das Ein- und Aussteigen auch mit den etwas schwereren Pedelecs gut zu bewältigen.


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